Umzug nach Dubai mit movingglobally.com

Dubai ist bekannt für seine Superlative: die größten Shopping-Malls, die höchsten Türme oder die irrwitzigsten Bauprojekte. Die Wahrzeichen der Stadt sin das architektonisch gewagte Wolkenkratzer-Hotel Burj Al Arab oder der Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt. Zudem gilt Dubai als Steuerparadies. Das lockt viele Menschen aus der ganzen Welt an. Sie überlegen auch, an den persischen Golf zu ziehen? Hier ein paar Fakten, die Sie über Dubai wissen sollten.

Moderne Architektur in Dubai

Burj Khalifa – der höchste Wolkenkratzer der Welt. ©istock.com/Maravic

Dubai gehört zu den Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), einem Zusammenschluss von sieben Scheichtümern im Südosten der Arabischen Halbinsel und ist nach Abu Dhabi das zweitgrößte Emirat der Föderation. Etwa 85 Prozent aller Einwohner des Emirats leben in „Dubai-Stadt“. Hier tobt das Leben. Ein Hochhaus steht neben dem anderen – und das mitten in der Wüste. Möglich machen das der Luxustourismus und die Erdölindustrie, die allerdings in Dubai im Vergleich zu den Nachbaremiraten eher gering vertreten ist. Trotzdem gehört Dubai als Teil der VAE zu den reichsten Ländern der Welt, selbst nachdem es hier durch die Finanzkrise zu starken wirtschaftlichen Einbrüchen kam. Mittlerweile haben sich jedoch die Immobilien- und Tourismusbranche wieder erholt und in diesen Branchen gibt es Arbeitsplätze. Viele Auswanderer zieht es daher auch genau aus diesem Grund nach Dubai: nämlich um zu arbeiten. Zudem gibt es in Dubai keine Einkommensteuer. Auch Unternehmen müssen keine Steuern zahlen, außer Banken und Unternehmen der Erdölindustrie.

Große Weltkonzerne sind im Grunde alle in der Wüstenmetropole vertreten, schließlich gilt Dubai als einer der größten Finanzplätze. Europäer finden meist Arbeit in der IT- oder Tourismusbranche. Neben hochqualifizierten Fachkräften kommen aber auch viele schlecht ausgebildete Arbeitskräfte aus Südasien, die vor allem im Baugewerbe oder im Dienstleistungsbereich arbeiten.

Auswandern nach Dubai: Einreise- und Visabestimmungen

Ausländer sind im Wüstenstaat willkommen, wenn sie ihren Teil zum Wachstum des Scheichtums beitragen. Nach dem Bestehen eines Gesundheitstests erhält man in der Regel ein Visum und eine Arbeitsbewilligung. Viele Firmen haben eigens Mitarbeiter eingestellt, die sich um die Formalitäten rund um das Beschaffen von Visum und Arbeitserlaubnis ihrer ausländischen Belegschaft kümmern. Denn üblicherweise übernimmt ein sogenannter Sponsor, meist eben der Arbeitgeber, die Behördengänge im Land. Oft stellt der Arbeitgeber auch eine Wohnung zur Verfügung.

Kamele

Kamelreiten ist eine beliebte Touristenattraktion im arabischen Raum. ©istock.com/Nikada

Wenn Sie als deutscher Tourist in die VAE einreisen, zum Beispiel um das Land kennenzulernen, müssen Sie sich nicht schon vorab um ein Visum kümmern. Am Dubai International Airport erhalten Sie ein Visum, wenn Ihr Reisepass noch mindestens sechs Monate nach dem vorgesehenen Abreisedatum gültig ist: Dieses Besuchervisum ist für 30 Tage gültig. Gegen Gebühr können Sie es um weitere 30 Tage verlängern.

Möchten Sie länger im Land bleiben, um zum Beispiel eine Arbeitsstelle anzunehmen, brauchen Sie eine permanente Aufenthaltserlaubnis, die Ihr Sponsor vor Ort für Sie vor Reiseantritt beantragen muss. Das Visums-Prozedere dauert etwa zwei bis vier Wochen. Welche unterschiedlichen Visumsarten es gibt, erfahren Sie auf der Website des Innenministeriums der VAE (moi.gov.ae).

Bedenken Sie jedoch, dass sich die Visaregeln jederzeit ohne Vorankündigung ändern können. Deshalb rät das Auswärtige Amt allen, die aus nicht-touristischen Gründen nach Dubai reisen möchten, sich vorab bei der Botschaft der VAE in Berlin über die aktuellen Einreisebestimmungen zu informieren.

Umzug nach Dubai: Das sollten Sie wissen

Da es keine Mehrwertsteuer gibt, sind Autos in Dubai vergleichsweise billig. Es lohnt sich daher selten, ein deutsches Fahrzeug einzuführen.

Nichtsdestotrotz gibt es aber mit Sicherheit Dinge aus Ihrem Hausstand, die Sie mit in die neue Heimat nehmen möchten. Beachten Sie, dass die Einfuhr von Waffen, Drogen, Falschgeld und pornographischem Material verboten ist und streng bestraft wird. Schon freizügige Titelbilder von Zeitschriften können als Pornographie ausgelegt werden. Vorsicht ist auch bei der Einfuhr von Medikamenten geboten: Sie dürfen sie nur mit einem ärztlichen Rezept ins Land mitnehmen. Die Einfuhr von Umzugsgut, also Gebrauchsgegenständen für den Haushalt, ist zollfrei. Der Transport nach Dubai findet normalerweise auf dem Seeweg mit einem Container statt. Bei Movingglobally können Sie diesen Umzugscontainer selbst beladen, wir transportieren ihn dann als Seefracht nach Dubai in die Häfen Dschabal Ali und Port Rashid. Auf diese Weise haben wir bereits viele Container erfolgreich nach Dubai gebracht.

Besonderheiten, die Sie für den Umzug nach Dubai kennen sollten

Sie sollten möglichst fließend Englisch sprechen, wenn Sie nach Dubai auswandern möchten. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie Arabisch beherrschen.

Generell sollten Sie sich auf die islamische Kultur einstellen. Der Islam ist Staatsreligion und so wird von Frauen erwartet, dass sie sich in der Öffentlichkeit angemessen bekleiden, also keine Miniröcke tragen. Während des Fastenmonats Ramadan ist es verboten, tagsüber zu essen, und alkoholische Getränke erhält man nur in Hotels, wenn man eine Alkohollizenz besitzt. Diese bekommen ortsansässige Ausländer, die keine Muslime sind. Die Gesetze von Dubai basieren im Wesentlichen auf der Scharia. So sind zum Beispiel außerehelicher Geschlechtsverkehr oder auch Homosexualität Straftaten.

Noch ein Tipp:

In Dubai gibt es keine soziale Absicherung, also keine gesetzliche Renten- und Krankenversicherung. Deshalb sollten Sie entsprechende private Versicherungen abschließen.